LED's beleuchten die Donauinsel

Die Wiener Donauinsel, die grüne Lunge der österreichischen Metropole soll auch in Bezug auf Ihre Energiebilanz zum Vorzeigeobjekt werden. Mitarbeiter der Stadt haben bereits damit begonnen, die 1200 Kugelleuchten, von denen die Insel derzeit in Abendstunden noch mit Licht erfüllt wird, gegen LED-Leuchten auszutauschen. Dadurch soll der CO2-Ausstoß der Insel um bis zu 140 Tonnen im Jahr verringert werden. Die höheren Anschaffungskosten lassen sich durch drastisch sinkende Energieverbrauchskosten zudem schnell amortisieren. Man kann davon ausgehen, dass sich die hohen Anschaffungskosten für die LED-Beleuchtung der Donauinsel sehr schnell egalisiert haben werden.

Somit spart die Stadt nicht nur bares Geld in Bezug auf Energiekosten, sondern trägt damit aktiv dem Klimaschutz bei - bei der Installation der stromsparenden LED-Leuchten handelt es sich um die erste großflächige Anwendung der von LED-Beleuchtung in Wien. Die Umsetzung des neuen Energiekonzeptes soll bis September vollständig abgeschlossen sein.

Die neuen Beleuchtungsmodule bestehen aus 16 Hochleistungs-LEDs mit warmweißer Lichtfarbe im Bereich von 3000 Kelvin sowie einem Kühlkörper. Ein elektronischer LED-Treiber sorgt dabei für die automatische Temperaturüberwachung und die Spannungsversorgung. Die Systemleistung der Leuchte beträgt maximal 17,6 Watt am Nutzlebensdauerende und ist somit erheblich geringer als jede herkömmliche Lichtquelle.

Aber nicht nur auf die Klimabilanz und die Energiekosten der Donaustadt wirkt sich die neue Beleuchtung der Insel aus: Im Vergleich zu den bisher eingesetzten Quecksilberdampflampen strahlen LED-Lampen kaum Licht im UV-Bereich aus. UV-Licht leitet die Orientierung von Insekten und zieht diese an. Was bei einem Naherholungsgebiet das besonders auch Abends genutzt wird als eher störend empfunden wird.


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