Um die heimische LED-Industrie zu fördern unterstützt das taiwanesische Wirtschaftsministerium ein gemeinnütziges Projekt in Burkina Faso. Aufgrund der Energieknappheit und der oftmals fehlenden Infrastruktur im westafrikanischen Burkina Faso haben nur etwa 15% der Einwohner regelmäßigen Zugang zu Stromversorgung, in den Nachtstunden häufig sogar weniger. Aufgrund dieser extremen Energiearmut liegen die Vorteile der energiesparenden LED-Leuchtmittel deutlich auf der Hand. Im Rahmen des Projektes "Ein Licht für Afrika" werden nun von Sponsoren und LED-Produzenten nun Solarpanele auf öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel Schulen angebracht. Gleichzeitig wurde für den afrikanischen Markt eine besonders energiesparende, aufladbare LED-Leuchte entwickelt - diese kann tagsüber über die Photovoltaicanlage der Schule kostenlos aufgeladen werden und spendet dem Schüler und seiner Familie bis zu 5 Stunden Licht in den Abendstunden. Die taiwanesischen Initiatoren des Projektes gehen davon aus, dass, sollte das Projekt von Familien gut angenommen werden, in den nächsten Jahren zahlreiche Solaranlagen installiert werden können und die Nachfrage nach energiesparenden LED-Leuchten für den Haushalt steigen wird. Die speziell für diesen Zweck entwickelte Lampe soll zunächst zum Preis von umgerechnet etwa 5 Euro an Schüler abgegeben werden.